Hierüber sind wir im Netzt gestolpert und wollten dazu ein paar Gedanken loswerden…Eieiei. Januar 2016. Kassel gibt sich das Jahresmotto: „Stadt der Jugend“ und präsentiert ein paar der auserwählten „Hauptakteure“ die zum Motto passen.

3 (!) Jahre später, also heute, sieht es wie folgt aus: Die angesprochenen zahlreichen Fördermöglichkeiten für Musiker können wir zwar nicht wirklich beurteilen, von Seiten der sogenannten „freien Szene“ hört sich das jedoch alles immer noch nicht gut an. Und sogar die Kulturhauptstadtbewerbung wurde abgesagt…
Was unsere Sicherheit bzw. Perspektive angeht kann man weiterhin nur sagen: wir sind weiterhin (seit 2016) jedes Jahr kündbar und der Vermieter hat uns (sowie zwei unserer Kooperationspartner; ebenfalls große Träger der Jugendverbandsarbeit) letztes Jahr – unter Kenntnis der Stadt – wenig ruhmreich aus unserer Lagerhalle geworfen. Klar sind wir 2017 im Regelhaushalt der Stadt deutlich erhöht worden, haben seit dem die Miete save und eine ganze, ähhh neee! eine 3/4 Stelle für die 3 Tage, die wir umsonst jede Woche für alle öffnen.
Was eine ernstzunehmende, langfristige, nachhaltige und integrative Perspektive angeht, ging es unterm Strich durch diese Kündigung jedoch einen großen Schritt zurück…die uns „zugesicherten“ 100.000 € durch das Förderprogramm „Soziale Stadt“ verfallen immer noch, wenn bis 2020 kein langfristiger Mietvertrag vorgelegt werden wird….wenigstens soll jetzt wohl bald irgendwo vielleicht n kleiner Parkour Platz entstehen. „Stadt der Jugend“ ist halt auch nicht mehr Jahresmotto…🤔

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